Marketing-Lexikon
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Zielgerichtete Aktivitäten auf den einzelnen Kunden
Künftig werden 20% der Erwerbsfähigen ausreichen, um die Weltproduktion an Waren und Dienstleistungen aufrecht zu erhalten und zu gewährleisten.
Damit haben diese 20% auch den Vorteil, an dieser Entwicklung einkommensmässig zu partizipieren.
Die restlichen 80% werden ohne Job sein, was ein gewaltiges soziales Spannungspotenzial mit sich bringt. (vergl. hierzu auch Jeremy Rifkin: «Das Ende der Arbeit»)
Siehe auch unter – Pareto-Prinzip
Das 360-Grad-Feedback ist ein Verfahren zur Identifizierung von Entwicklungspotenzialen und Trainingsbedarf bei Führungskräften und dient somit der Stärken- und Schwächenanalyse dieser Personengruppe in Unternehmen.
Mit Hilfe eines Rating-Verfahrens werden die «Feedbacknehmer» (d.h. die Führungskräfte der mittleren Hierarchiestufen) durch Vorgesetzte, Kollegen und Mitarbeiter nach verschiedenen arbeitsrelevanten Verhaltens- und Kompetenzkriterien beurteilt. Darüber hinaus können Beurteilungen durch Externe – wie z. B. durch Kunden oder Mitarbeiter von Fremdfirmen - erfolgen. Häufig gibt der bzw. die Beurteilte zusätzlich auch eine Selbsteinschätzung seiner bzw. ihrer Person ab. Dabei gehen die Bewertungen zwischen der Selbst- und der Fremdwahrnehmung durch unterschiedliche Bezugsgruppen in vielen Fällen stark auseinander.
Die Ergebnisse aus der Analyse seiner bzw. ihrer Person aus den verschiedenen Blickwinkeln (360° - aus sämtlichen Perspektiven) werden dem Feedbacknehmer mitgeteilt. Ziel des 360-Grad-Feedback ist es, Schwachstellen in der Zusammenarbeit zu erkennen, die eigene Weiterentwicklung differenziert voranzutreiben und Arbeitsprozesse zu optimieren.
Weichen etwa die Beurteilungen der arbeitsrelevanten Verhaltens- und Kompetenzkriterien einer Führungskraft durch die verschiedenen Bezugsgruppen voneinander ab, dann ist hier besonderer Fortbildungs- und Entwicklungsbedarf gegeben.
360-Grad-Mitarbeiterbefragungen werden durchgeführt, um den einzelnen Mitarbeiter bzw. die einzelne Mitarbeiterin und deren/dessen Leistungen durch verschiedene Ebenen in und ausserhalb des Unternehmens zu beurteilen. Das Verfahren wird insbesondere verwendet, um die Leistung von Mitarbeitern der mittleren Führungsebene zu bewerten.
Im Unterschied zu den üblichen Mitarbeiterbefragungen geben nicht nur die Mitarbeiter aus der jeweiligen Abteilung (aus einer unteren Hierarchiestufe) ein Urteil ab, sondern darüber hinaus auch die Vorgesetzten, Kollegen (d.h. andere Führungskräfte), Kunden sowie Mitarbeiter von Fremdfirmen. Somit wird eine Evaluation der Leistung des Mitarbeiters bzw. der Mitarbeiterin aus sämtlichen Perspektiven, d.h. aus einem 360°-Blickwinkel ermöglicht. (Vgl. auch 360° Feedback)
Abonnements- und Einzelvertriebsexemplare Terminus technicus des Medienvertriebs für die Gesamtheit der sowohl im Wege des Abonnements wie durch Einzelverkäufe, also vorwiegend Straßen- und Kioskverkäufe, vertriebenen und mithin auch direkt bezahlten Exemplare einer Publikation (Zeitung oder Zeitschrift).
Die verkaufte Auflage eines Druckmediums setzt sich aus der Gesamtheit der A+E-Exemplare zusammen (Auflage). Der vertriebstechnische Begriff ist also breiter angelegt als der in der Leserschaftsforschung verwendete Begriff des A + E-Lesers. Im Interesse einer einheitlichen Terminologie werden allerdings im Rahmen der Media-Analyse (MA) der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA) alle nicht durch Lesezirkel verbreiteten Exemplare einer Zeitschrift als A+E-Stücke bezeichnet, auch wenn die Gesamtauflage so verbreitet wird, dass es keine LZ-Stücke gibt.
Verhältnis zwischen Werbung (advertising) und Verkauf (selling).
Ein Leser, der die Publikation (Zeitung oder Zeitschrift), die er liest, im Abonnement bezieht bzw. einem Haushalt angehört, der sie abonniert hat.
Awareness-Trial-Reinforcement-Modell
Ein von dem britischen Medienforscher A.S.C. Ehrenberg entwickeltes Modell der Werbewirksamkeit. Es geht davon aus, dass Konsumenten zunächst Bewusstheit (awareness) von oder Interesse an einem Produkt gewinnen. Haben sie dies, so machen sie einen Probekauf (trial purchase). Wenn sie zufrieden sind, kaufen sie dasselbe Produkt immer wieder (repeat purchasing).
Ehrenberg geht davon aus, dass die entscheidende Rolle der Werbung in der Verstärkung (reinforcement) der nach dem Probekauf bestehenden Zufriedenheit liege.
In der Reichweitenforschung der Außenwerbung ein Maß für die durchschnittliche Zahl der Kontakte oder Kontaktchancen pro Kopf der Bevölkerung (meist im Alter von zwischen 14 und 70 Jahren) pro Anschlagstelle im jeweiligen Gemeindegebiet.
Arbeitsgemeinschaft mittlerer Tageszeitungen
Eine seit 1954 bestehende, aus der vorwiegend redaktionellen Arbeit der DIMITAG heraus mit dem besonderen Ziel gegründete Arbeitsgemeinschaft, ein Pendant für die Verlagsarbeit zu erstellen.
Aufgaben AMT ist es, die gemeinsamen verlegerischen, technischen und werblichen Belange der standortgebundenen Lokalzeitungen in der Öffentlichkeit zu vertreten, das Anzeigengeschäft der Mitglieder zu fördern und den angeschlossenen Verlagen für diese Bereiche als Serviceorganisation zu dienen.
1963 wurde dann zum gemeinsamen Auftreten im Wettbewerb aus den bis dahin selbstständig operierenden Institutionen Dimitag, AMT und Zeitungsgemeinschaft für Marktforschung (ZMA) eine Dachorganisation unter dem Namen Standortpresse GmbH mit Sitz in Bonn gegründet, bei der die bisherigen Aufgaben der drei Gesellschaften jetzt als Arbeitsgruppen mit den alten Namen fortgesetzt werden.
Beim Ab Hof-Verkauf übernehmen landwirtschaftliche Betriebe Einzelhandelsfunktionen, indem sie ihre Produkte direkt an Endkunden verkaufen. Die Ausrichtung auf biologisch-ökologisch unbedenkliche Produkte ist Ausdruck des Öko-Marketing (Societal Marketing).
Sie zeigt den Anteil der Abonnenten, die sich aus dem Verteiler gestrichen haben. Die Abbestellquote ist ein wichtiger Indikator für die Zufriedenheit der Empfänger.
Als Abbinder bezeichnet man den hervorgehobenen Abschlusssatz einer Werbebotschaft bzw. Anzeige.
In der Werbung die bündige Abkürzung einer längeren Firmenbezeichnung oder eines Markennamens zu einem Kurzwort, das leicht zu merken und meist auch werblich prägnant ist (z.B. Agfa für Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation).
Englisches Institut, das die Verbreitung von Zeitschriften und Zeitungen feststellt. Vergleichbar mit IVW in Deutschland und BPA in den USA.
Bei der ABC-Analyse wird ermittelt, welchen Anteil bestimmte Produkte am Umsatz haben. Somit ergibt sich die Möglichkeit, Leistungsträger herauszufiltern und zu fördern, und unrentable Produkte zu eliminieren.
Die Produkte werden zuerst nach der Höhe ihrer Umsätze zusammengestellt, die kumulierten Werte werden dann in einer Grafik abgetragen. Produkte der Gruppe A (50% Umsatzanteil) gelten als Leistungsträger mit einem hohen Beitrag. Produkte der Gruppe B (mittlerer Leistungsbeitrag) sollten zu Produkten der Gruppe A gemacht werden. Dies bedingt dann den Einsatz von gezielten Marketing-Massnahmen.
Bei Produkten der Gruppe C handelt es um Produkte mit einem geringen Beitrag am Umsatz. Bei diesen Produkten ist zu überlegen, ob man sie längerfristig beibehalten oder aus dem Programm nehmen sollte. (In einigen Fällen benötigt man C-Produkte, damit A-Produkte überhaupt verkauft werden können. Daher ist ein Herausnehmen aus der Produktpalette in jedem Einzelfall zu prüfen.
Werbung, die beispielsweise durch Handzettelverteilung eines Werbenden vor den Geschäftsräumen eines Wettbewerbers betrieben wird.
Natürlich ist diese Art der Werbung in der Regel unzulässig.
Von einer abgeleiteten Nachfrage spricht man bei Investitionsgütern, da ihre Nachfrage von der Nachfrage ihrer Endprodukte abhängt.
Verfahren, um bei der Adressverwaltung Dubletten auszusondern. Wird manchmal auch Abgleichverfahren genannt. Bei diversen Adressverwaltungsprogrammen können Dubletten anhand bestimmter Parameter ausgeschlossen werden. So kann man in seiner Strategie wählen, ob man Haushalte abgleicht und je Familie nur einen Versand auslöst, oder ob man nur auf Namensgleichheit und somit einen Versand je Person abstellt. Übernimmt man fremde Adressdateien in seinen Bestand, sollte zur Vermeidung von Dubletten auf alle Fälle ein Adressabgleich durchgeführt werden.
Alle Einzelbestandteile, aus denen sich jede Adresse zusammensetzt (Name, Vorname, Strasse usw.), werden mit den gleichen Bestandteilen anderer Adressen verglichen, wodurch die mehrfache Ansprache einer Person oder eines Haushaltes von vornherein vermieden werden kann.
Es gibt verschiedene Methoden zur Vermeidung von Dubletten. Üblicherweise unterscheidet man drei Verfahren:
  1. Der manuelle Vergleich. Dieser Weg ist jedoch bei grösseren Adressmengen sehr zeitraubend und unwirtschaftlich.
  2. Match-Code-Verfahren. Maschinelle Abgleichverfahren, mit denen sich Dubletten zwar erkennen lassen, die aber aufgrund ihrer Anfälligkeit gegenüber Detailabweichungen nur einfachen Ansprüchen genügen.
  3. Phonetisch arbeitende Abgleichsysteme. Diese zeichnen sich durch besondere Trennschärfe und das sichere Erkennen von Dubletten aus, wodurch wirklich zuverlässige Ergebnisse bei der Dubletteneliminierung erzielt werden.
Methode im Marketing, die die kognitive Kontrolle der beworbenen Personen verhindern soll.
Diese Methode steht natürlich im Zentrum der Kritik, da die beworbene Person hier bewusst manipuliert werden soll. Dies geschieht beispielsweise durch Sex in der Werbung oder auch durch bewusst herbeigeführte Assoziationen. Hier ist mein Lieblingsbeispiel der Weichkäse «Patros», der mit einem griechischen Hirten den Eindruck erweckt ein griechischer Feta zu sein, dabei wird er aus Kuhmilch im Allgäu produziert.
Eine wettbewerbswidrige Handlung wird meist mit einer Abmahnung geahndet. Entweder man steht unter Beobachtung der Mitbewerber oder man wird durch befugte Gebühren- oder Abmahnvereine abgemahnt. Bei den beiden letzteren hat es in der Vergangenheit durch den vielfachen Missbrauch der gesetzlichen Abmahnregelung dazu geführt, dass das Ansehen der Vereine darunter gelitten hat und nun häufig auch als Gebührenbeschaffungsvereine bezeichnet werden.
Die Festlegung der Frequenz, mit der ein Werbespot geschaltet werden soll, ist eine Gradwanderung. Wird er zu oft geschaltet, nutzt die Werbewirksamkeit ab. Vergleiche Wear-Out-Effekt.
Verkaufsförderung durch sogenannte klassische Werbemittel, wie Anzeigen, Kino-, TV- und Rundfunkwerbung, Plakatwerbung und Verkehrsmittelwerbung.
Als Absatz bezeichnet man die Menge einer Ware, die von einem Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum verkauft wird.
Der Absatz ist eine betriebswirtschaftliche Grundfunktion, der die allergrösste Beachtung geschenkt wird. Sein Wachstumsverlauf, seine Entwicklung, wird sehr genau beobachtet, wobei überwiegend grafische Darstellungsformen zum Einsatz kommen.
Man kann den Absatz in verschiedene Phasen unterteilen: Absatzvorbereitung und Absatzdurchführung. Der Bereich der Werbung gehört bei dieser Unterscheidung in den Bereich der Absatzvorbereitung.
Form des Absatzes, bei dem ein Hersteller seine Erzeugnisse vertreibt, ohne den Handel einzuschalten.
Form des Absatzes, bei dem der Handel in den Absatzweg eines Herstellers eingeschaltet ist.
Das Verhältnis zwischen Preisänderung und der dadurch bewirkten Änderung der abgesetzten Warenmenge bezeichnet man als Preiselastizität der Nachfrage oder auch Absatzelastizität. Ausgedrückt wird dies in einem Koeffizienten, der aus dem Verhältnis der prozentualen Absatzänderung zu der prozentualen Preisänderung gebildet wird.
Die Fragestellung lautet also regelmässig: Um wie viele Verkaufseinheiten ändert sich der Absatz bei wie viel Preisänderung? So kann beispielsweise eine Preiserhöhung um 5% zu einem Absatzrückgang von 20% führen. Hier würde man von einer Elastizität sprechen, da der Markt unmittelbar auf Preisveränderungen reagiert.
Ist der Elastizitätskoeffizient grösser als 1, so spricht man von elastischer, bei einem Elastizitätskoeffizienten kleiner 1 von unelastischer Nachfrage.
Einfluss auf die Elastizität haben zahlreiche Faktoren und Effekte: Einkommen der Nachfrager, die Bedürfnisstruktur oder allgemeine Preisentwicklungen (alles inklusive der Veränderungen) sowie Veblen-, Snob- oder Mitläufer-Effekte. Auch suggeriert ein höherer Preis einen bestimmten Qualitätsmassstab, eine Erhöhung des Preises also evtl. eine Qualitätsverbesserung.
Im Rahmen der Distributionspolitik unterscheidet man hier zwischen betriebseigenen und betriebsfremden Vertriebsorganen.
Nicht in jedem Falle ist der Aufbau einer eigenen Vertriebsstruktur erforderlich oder notwendig. Man kann sich auch betriebsfremder Absatzmittler bedienen. Hierbei greift man auf das Know-how und die Kontakte bestehender Vertriebsstrukturen zurück.
Bei betriebseigenen Vertriebsorganen ist der Vertrieb unmittelbar in den laufenden Betrieb eingegliedert. Man kann ihn besser kontrollieren und beeinflussen, muss aber den Aufbau der Strukturen selbst erledigen. Man unterscheidet also zwischen direktem und indirektem Absatz.
Die Absatzforschung beschäftigt sich mit der Beschaffung und Erhebung von Daten zur Beurteilung des Absatzes mit Hinblick auf die Entwicklung neuer Marketing-Konzeptionen für ein Produkt oder einen Teilmarkt. Dabei werden sowohl unternehmensinterne wie auch -externe Daten herangezogen.
Gegenstand der Untersuchungen sind dabei die Produkt- und Sortimentspolitik, die Absatzorganisation und die Wahl der Absatzwege, die Preis- und Rabattpolitik, die Werbung sowie die Verkaufs- und Absatzprognosen.
Ein Funktionsrabatt (vgl. Kotler u. Bliemel: Marketing-Management 9. Aufl. S. 795) wird dem Handel für die Ausübung seiner Aufgabe gewährt.
Bezugsgrundlage ist die Funktion, die der Handel dabei im Einzelnen wahrnimmt (Abholung, Lagerhaltung, Garantieübernahmen, etc.).
Der Absatzfunktionsrabatt wird an den Handel aufgrund des getätigten Absatzes gezahlt.
Diese sind keine Mitglieder des Distributionskanals, übernehmen aber unterstützende Tätigkeiten, z. B.: Spediteure, Lagerhalter, Werbeagenturen, Kreditinstitute/Banken, Versicherungen, Marktforscher etc.).
Hierunter versteht man den Weg, auf dem das Produkt (Ware oder Dienstleistung) vom Produzenten zum Endabnehmer gelangt.
Ein wichtiger zusätzlicher Absatzkanal ist beispielsweise für viele Unternehmen das Internet geworden.
Je nach Produkt kann oder muss ein Unternehmen die unterschiedlichsten Absatzkanäle nutzen. Der Kunde hat dann die Wahlmöglichkeit, wobei er auch zwischen den Kanälen wechseln kann.
Verfügt ein Unternehmen über unterschiedliche Absatzkanäle, muss es diese auch managen. Eine gute Beschreibung des Absatzkanal-Managements kann dem unten gezeigten gleichnamigen Buch von Gerhard Rimpler entnommen werden. Und wem Bücher zu zeitaufwendig sind, kann sich einen Überblick über Absatzkanäle auch anhand einer Präsentation verschaffen.
Der Begriff Absatzmarkt beschreibt die Menge der aktuellen und potenziellen Abnehmer und Anbieter bestimmter Leistungen sowie die Beziehungen zwischen diesen Abnehmern und Anbietern. Die Anzahl der aktuellen und potenziellen Nachfrager und Anbieter ergibt den Umfang des Marktes.
Für die Struktur des Marktes ist die Art der Beziehungen zwischen den Marktteilnehmern kennzeichnend (z. B. Kooperation, Kartell, Handelskette, Verbraucherzentralen). Auf dem Absatzmarkt tritt ein Unternehmen als Anbieter von Haupterzeugnissen sowie Neben- und Abfallprodukten auf. Dabei ist der Absatzmarkt des Verkäufers (Anbieters) der Beschaffungsmarkt für den Käufer (Nachfrager). Grundsätzlich kann die Abgrenzung eines relevanten Absatzmarktes in räumlicher (lokal, regional, national usw.), zeitlicher und sachlicher Hinsicht erfolgen. Ergänzend existieren eine Reihe von theoretischen Abgrenzungskriterien der Marktformenlehre, wie beispielsweise Spielregeln des Marktes, Zugang zu den Märkten, Anzahl und Grösse der Marktteilnehmer und Vollkommenheitsgrad des Marktes.
Als solche bezeichnet man die «Bausteine» des Distributionskanals. Sie kaufen und verkaufen Ware (Grosshändler, Einzelhändler,...) oder akquirieren Kunden und verhandeln im Namen des Hersteller (Broker, Makler, Vertreter, ...).
Planerische Grundlage für Verkaufsziele in Bezug auf einen festgelegten Zeitraum. Die Absatzplanung ist gemeinsam mit der Produktions-, Finanz-, und Personalplanung in die Unternehmensplanung eingebettet.
Grundlegende Richtlinien, nach denen der Absatz des Angebotsportfolios ausgerichtet ist.
Alle Massnahmen, die dem Unternehmen zur direkten Einflussnahme auf den Absatzmarkt dienen, werden unter dem Begriff «Absatzpolitische Massnahmen» zusammengefasst. Dazu stehen einem Unternehmen folgende marketingpolitischen Instrumente zur Verfügung:- Produktpolitik (product)- Preispolitik (price)- Distributionspolitik (place)- Kommunikationspolitik (promotion).
Mit dem Absatzpotenzial wird der Teil des Marktvolumens beschrieben, der bei Ausnutzung aller Absatzchancen im Idealfall realisierbar gewesen wäre.
Hierbei werden entgangene Aufträge genauso einbezogen wie Einschätzungen des Kundenverhaltens auf einzelne Marketing-Massnahmen. Es handelt sich also um eine rein theoretische Grösse. Vergleiche hierzu auch Absatzvolumen und Marktpotenzial.
Variante der Vertriebserfolgsrechnung, die darauf abzielt, durch Aufschlüsselung von Leistungen und Kosten auf bestimmte Bezugsgrössen (z. B. Abnehmergruppen, Absatzgebiete, Produkte und Absatzkanäle) zu Aussagen bezüglich der Produktivität von Marketingbemühungen zu gelangen.
Die Absatzstufe bezieht sich auf die Anzahl der zwischengeschalteten Mittelsmänner. Demnach unterscheidet man 0-level, 1-level, 2-level usw. Kanäle. Dabei kann prinzipiell unterschieden werden zwischen:
  • Direkter Distribution (direct distribution): ohne Mittelsmänner
  • Indirekter Distribution (indirect distribution): unter Einbeziehung von Mittelsmännern.
Als Absatzvolumen bezeichnet man den realen Absatz des Unternehmens. Hierbei wird die Summe aller absetzten Mengen eines bestimmten Produktes in einer bestimmten Periode ermittelt.
Durch das Absatzvolumen lässt sich der Marktanteil eines Unternehmens berechnen.
Ausgangsgrösse beim Absatzvolumen ist das Marktpotenzial (= grösstmögliche absetzbare Menge - Sättigungsgrenze). Eine Teilmenge diese Potenziales ist das Marktvolumen, das den Gesamtabsatz aller Anbieter darstellt. Aus dieser Grösse heraus wird das Absatzpotenzial ermittelt, also der Absatz, der bei optimaler Nutzung aller Marketing-Instrumente hätte abgesetzt werden können. Der tatsächlich erreichte Umsatz schliesslich ist dann das Absatzvolumen.
Wir unterscheiden zwischen direktem und indirektem Absatz.
Beim direkten Absatz benutzt man eigene Filialen, Handelsvertreter, arbeitet mit Franchising oder elektronischen Medien. Beim indirekten Absatz greift man auf Gross- und Einzelhandelsunternehmen zurück.
Die Absatzwirtschaft umfasst die Gesamtheit der Aufgaben und Tätigkeiten sowie der Institutionen und Organe, die den Austausch der Betriebsleistungen zwischen den Wirtschaftseinheiten bewirken. Zu den Aufgaben und Tätigkeiten der Absatzwirtschaft zählen unter anderem die Absatzpolitik, die Absatzorganisation, die Marktforschung, die Versandabwicklung sowie die Güterbeförderung.
Die Abschöpfungsstrategie (oder auch Skimming Pricing bzw. Abschöpfungspolitik) kann bei neueinzuführenden Produkten als Mittel der Preispolitik eingesetzt werden.
Hierbei wird der Einführungspreis eines Produktes bei entsprechend kleinem Angebot hoch angesetzt und im späteren Verlauf des Produktlebenszyklusses nach unten korrigiert. Dieses Verfahren ist besonders dann anwendbar, wenn der innovative Vorsprung des Anbieters besonders gross ist.
Besonders gut beobachten liess sich dieses Anbieterverhalten bei der Neueinführung von Produkten wie Roller-Skates, Videokameras, neuen PC-Modellen oder dem Tamagotchi. Sobald die ersten Nachahmerprodukte auf den Markt drängen, um an dem hohen Preis des Originals mitzuverdienen, gehen die Preise nach unten, was auch durch ein erhöhtes Angebot ausgelöst wird.
Im PLZ (Produkt Lebens Zyklus) schrumpfen die Verkaufszahlen und Gewinne.
Die absolute Häufigkeit gibt an, wie häufig die einzelnen Ausprägungen eines Merkmals (eines Datenbündels, einer Variablen) in einem Datensatz vorkommen. Die absoluten Häufigkeiten werden meist in einer Häufigkeitstabelle zusammengefasst.
Endtitel, der die Nennung der Mitwirkenden und Verantwortlichen direkt im Anschluss an das Format umfasst.
Trailer, der mit einem Hinweis auf ein anderes Format eines Sehers parallel zum Abspann eines Films oder einer Serie gezeigt wird.
Produzenten von Waren sind logischerweise daran interessiert, dass ihre Produkte vom Handel auch abgesetzt werden. Damit dies in gewünschtem Umfang geschehen kann, stellen die Produzenten dem Handel Abverkaufunterstützung in verschiedenster Form vor.
Es werden kundenfreundliche Displays entwickelt, in denen der Handel die Waren präsentiert. Überregionale Werbung wird geschaltet, Gewinnspiele veranstaltet oder Flyer zur Verfügung gestellt.
All diese Massnahmen zielen letztendlich darauf, die Waren durch den Handel an den Endverbraucher zu bringen.